Spenden willkommen

Der Naturschutzverein Oberglatt (NVO) ist nicht gewinnorientiert. Mitglieder und Vorstand leisten Freiwilligenarbeit ohne Entgelt. Spenden, die vollumfänglich in den Naturschutz einfliessen, sind deshalb willkommen. Einen Einzahlungsschein finden Sie hier >>>


 

2011 ist das Internationale Jahr der Wälder

Das Internationale Jahr der Wälder wird sich auch auf das Jahresprogramm des Naturschutzvereins Oberglatt niederschlagen. Wir stellen den Wald in den Mittelpunkt unserer Aktivitäten.


Der Schwarzspecht
ist der Vogel des Jahres 2011

Mit dem Schwarzspecht wurde ein Vogel ausgesucht, der auf Wälder mit dicken Buchen und viel stehendes und liegendes Totholz angewiesen ist. Nicht umsonst wird der Schwarzspecht auch Zimmermann des Waldes genannt. (Bild: Rudolf Aeschlimann, Uetendorf) >>>


Trockenwiesen werden geschützt

Der Bundesrat setzt 3000 Trockenwiesen und -weiden unter Schutz >>>


 


Foto: © Pro Natura / Nicolas J. Vereecken

Die Langhornbiene ist Tier des Jahres 2010

Pro Natura hat die Langhornbiene, eine Wildbienenart, zum Tier des Jahres 2010 ernannt. >>>


Du hast einen Vogel...

...vor der Haustür ----- finde ihn mit dem Vogelfinder auf der Website des Zürcher Vogelschutzes ZVS/BirdLife Zürich >>>


Baum des Jahres 2010

Das Kuratorium Baum des Jahres hat die Vogelkirsche (Prunus avium) zum Baum des Jahres gekürt. >>>


 

 

Spechthöhlen gesucht -
und gefunden

Am Samstag, 14. Januar 2012, haben elf Kinder und neun Erwachsene (alles Mitglieder des Naturschutzvereins Oberglatt und seiner Jugendgruppe Buntspecht) die Glattaltläufe nach Bäumen mit Spechthöhlen abgesucht. Sie fanden etwa ein Dutzend solcher Bäume, die sie provisorisch mit einer Schnur markierten. Mit dem neuen Oberglatter Förster Michel Kern wird nun abgeklärt, welche Höhlenbäume mit einem blauen Spechtsignet markiert werden und so vor der Motorsäge gerettet werden können.

 


Die heimlichen Flattertiere
der Nacht

In der Gemeindebibliothek hielt die Oberglatter Fledermausspezialistin Sandra Frey einen spannenden Vortrag über die fliegenden Säugetiere. >>>

 


Lebensraum Wald -
auf Exkursion in den Glattaltläufen

Der Wald lebt. Das erfuhren die rund 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Samstag, 29. Oktober, auf der Waldexkursion in den Glattaltläufen. Die Umweltnaturwissenschafterin Simone Michel wusste viel Spannendes zu erzählen.

Bericht und Fotos >>>



baumkurs

Mit einem Memory-Spiel wurde das
Gelernte «getestet».

Baumkurs: Vor lauter Wald die Bäume gesehen

Der zweiteilige Baumkurs des Naturschutzvereins Oberglatt ist auf reges Interesse gestossen. Kursleiter David Galeuchet zog die 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in seinen Bann.

Zum Bericht und zu den Fotos >>>


 

Förster Michel Kern
Förster Michel Kern betreibt im Dickloo-Wald
Eichenförderung. (cy)

Bäumige Waldexkursion

«Der Wald hat eine Schutzfunktion, eine Nutzfunktion und eine Erholungsfunktion», sagte der neue Oberglatter Förster, Michel Kern (Bild), anlässlich der Exkursion vom Samstag, 16. April. Zudem bildet der Wald einen unersetzlichen Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. 26 Erwachsene und 2 Kinder nahmen bei bestem Wetter an diesem spannenden Anlass im Dickloo-Wald teil.

Zum Bericht und zu den Fotos >>>


GV 2011

Eine unterhaltsame und lehrreiche Generalversammlung 2011 fand im Theater an der Glatt statt >>>



Wildhüter Bruno Zweifel begeisterte mit seinen Ausführungen das lebhafte Publikum in der Gemeindebibliothek. (cy)

Der schlaue Fuchs und der schnelle Hase


Einen äusserst unterhaltsamen, humorvollen, aber auch lehrreichen Vortrag zum Thema Fuchs und Hase haben am Freitag, 19. November, 42 Interessierte in der Gemeindebibliothek Oberglatt erleben dürfen. Bruno Zweifel, Wildhüter der Stadt Zürich, zog mit seinen lebhaften Schilderungen das Publikum in seinen Bann. Der Bündner berichtete über den Fuchs als ein sprichwörtlich schlaues Tier, das sich als Kulturfolger bestens in Dörfern und Städten sesshaft gemacht hat. Dort findet der Fuchs nämlich Nahrung im Überfluss, und es brauche keine «Galööri, die ihn füttern». Dadurch werde der Fuchs nämlich nur immer dreister und aufdringlicher und verliere jegliche Scheu vor dem Menschen. Staunend erfuhren die Anwesenden, warum plötzlich der Rasen in ihrem Garten von kleinen, kraterförmigen Löchern übersät ist: «Der Fuchs gräbt diese, um an die Regenwürmer heranzukommen», sagte Zweifel.

Auch über den Feldhasen wusste der Wildhüter vieles zu berichten. So zeichnet sich dieser Geselle durch seine immense Fluchtgeschwindigkeit und Fruchtbarkeit aus. Auch in Oberglatt können in den frühen Morgenstunden oder beim Eindunkeln Feldhasen beobachtet werden. Gerne halten sie sich bei den Glattaltläufen entlang des Flughafenzauns auf.

Das Publikum zeigte sich in der Gemeindebibliothek äusserst interessiert und die Fragerunde wollte schier kein Ende nehmen. Geduldig und stets humorvoll beantwortete Bruno Zweifel alle Fragen. In der Pause und nach dem Anlass setzten sich die angeregten Gespräche beim Apéro fort. (Cyprian Schnoz)           Fotos >>>


 

Rehkitze brauchen Schutz

In den Monaten Mai und Juni bringen die Rehe die Jungen zur Welt. Die Rehkitze sind in den ersten Lebenswochen vielen Gefahren ausgesetzt. Eine davon sind Gunbeaufsichtigte Hunde. Auch der besterzogene Hund kann seinem Jagd- und Beutetrieb kaum widerstehen. Darum lassen Sie Ihren Hund angeleint, besonders im Wald, an Waldrändern und in der Nähe von Heugraswiesen.

Die Rehgeissen nehmen jetzt häufig auch tagsüber Nahrung auf. Sie brauchen viel Energie, um ihre Kitze zu säugen.

Denken Sie daran, und nehmen Sie Rücksicht, wenn Sie in Feld und Wald unterwegs sind. Und wenn doch etwas passiert >>>


Fritz Hirt: 50 Jahre im Dienst der Natur

Der Bachser Fritz Hirt ist seit 50 Jahren im Vorstand des Naturschutzvereins Bachsertal. Er ist auch Ehrenpräsident des Zürcher Vogelschutzes ZVS/BirdLife Zürich und des Schweizer Vogelschutzes SVS/BirdLife Schweiz. >>>



Foto: Mark Hamblin (rspb-images.com)

Die Mehlschwalbe ist Vogel des Jahres 2010

Der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz hat die Mehlschwalbe zum Vogel des Jahres ernannt. >>>

 


 

Neues und nächste Anlässe:

 

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Neue Kurse:

- Ornithologischer Grundkurs im Naturschutzzentrum Neeracherried >>>

 

Jugendgruppe >>>

an den Vorstand

 

Was tun bei Wildunfällen? >>>


 

Gelbringfalter
Gelbringfalter kommen nur in lichten Wäldern vor. Der Schweizer Vogelschutz SVS bittet, Beobachtungen zu melden. Foto: Goran Dusej, Rottenschwil

Grosser Schillerfalter
Der Grosse Schillerfalter benötigt Salweiden als Raupenfutterpflanze. Der Schweizer Vogelschutz SVS bittet, Beobachtungen zu melden. Foto: Goran Dusej, Rottenschwil

Kleiner Eisvogel
Der Kleine Eisvogel bewohnt Laub-Mischwälder bis in eine Höhe von 1000m. Der Schweizer Vogelschutz SVS bittet, Beobachtungen zu melden. Foto: Goran Dusej, Rottenschwil

Bedrohte Waldtagfalter werden gesucht

Der Schweizer Vogelschutz SVS ruft zusammen mit dem Tagfalterschutz in der Schweiz dazu auf, Beobachtungen bedrohter Waldschmetterlinge zu melden. Viele Waldschmetterlingsarten sind auf Grund zu dunkler Wälder oder in Ermangelung von Raupenfrasspflanzen wie z.B. der Salweide oder der Zitterpappel bedroht. Damit die Lebensräume der Waldtagfalter verbessert werden können, müssen zuerst ihre noch vorhandenen Standorte bekannt sein. Beobachtungen sollen daher dem Schweizer Vogelschutz SVS gemeldet werden.

Auf zur Waldtagfalterpirsch

Der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz und die Arbeitsgruppe "Tagfalterschutz in der Schweiz" rufen dazu auf, Beobachtungen von Waldschmetterlingen, vor allem von bedrohten Arten, zu melden. Viele von ihnen sind im Frühsommer, ab Mitte Juni und im Juli gut zu beobachten. So etwa die Schillerfalter, welche sich gerne auf feuchten Waldwegen niederlassen, um Feuchtigkeit vom Boden aufzunehmen.

Bedrohte Waldschmetterlinge

Vielerorts können die schönen Falter leider nur noch wenig beobachtet werden, entweder sind die Wälder zu dunkel oder aber es fehlen die Raupenfrasspflanzen. Viele bedrohte Waldtagfalterarten sind sehr wählerisch bezüglich der Standortwahl ihrer Raupenfrasspflanzen. Stehen diese nicht in richtiger Anzahl am richtigen Ort, werden sie nicht zur Eiablage angenommen und die Art kann sich so nicht entwickeln. Ein grosser Teil der Arten ist auf Pionierbaumarten wie Zitterpappel oder Salweide angewiesen. Diese werden bei Durchforstungen jedoch oft herausgeschlagen, da sie Nutzhölzer konkurrieren und keine gute Holzqualität liefern.

Einige Arten, wie der Gelbringfalter, sind auf lichte Wälder angewiesen, in denen die Krautschicht gut besonnt wird. Zusammen mit anderen Tagfalter-Arten benötigen sie sonnendurchflutete, offene Waldstellen. Solche Lebensräume bieten auch vielen anderen Insekten und Tieren einen Lebensraum, welche in der offenen Landschaft selten geworden sind.

Beobachtungen melden

Um die Waldtagfalter besser schützen und fördern zu können, muss man ihre bestehenden Lebensräume kennen. Auf spannenden Waldspaziergängen am Morgen, bei schwülwarmer Witterung oder nach Regenfällen lassen sich viele Waldtagfalter am besten beobachten.

Der Tagfalterschutz in der Schweiz hat zusammen mit dem Schweizer Vogelschutz SVS ein Faltblatt gestaltet, auf dem 10 Waldtagfalterarten und ihre Raupen abgebildet sind. Ebenso werden ihre Lebensräume kurz vorgestellt. Das Faltblatt sowie ein Meldeblatt können unter www.birdlife.ch/waldtagfalter heruntergeladen werden. Meldungen mit genauer Ortsangabe der beobachteten Schmetterlingsart sollen dem Schweizer Vogelschutz, Postfach, 8036 Zürich geschickt werden oder können auch online direkt eingegeben werden.


Lebensräume fördern

Die Beobachtungsdaten werden ausgewertet. Auf Grund der Meldungen kann der Tagfalterschutz in der Schweiz mit Förstern und Waldbesitzern Kontakt aufnehmen und Beratungen zur Verbesserung und Förderung der Lebensräume anbieten. Förster und Waldbesitzer, welche in ihrem Revier Waldtagfalter fördern möchten, können sich auch direkt an den Schweizer Vogelschutz SVS wenden. Oftmals braucht es nicht viel, damit den Waldtagfaltern geholfen werden kann, doch muss man die notwendigen Massnahmen kennen. Damit soll sichergestellt werden, dass die prachtvollen Schmetterlinge in Zukunft vermehrt durch unsere Wälder flattern.

 


Neue Rote Liste der Brutvögel

Neu auch Mehlschwalben gefährdet – weitere Anstrengungen nötig

Die neue Rote Liste der gefährdeten Brutvögel der Schweiz zeigt für den Schweizer Vogel-schutz SVS/BirdLife Schweiz deutlich: Insgesamt hat sich die Lage für die Vögel in den vergangenen zehn Jahren weiter verschlechtert. 39 Prozent sind gefährdet. Neu sind 10 Arten auf der Roten Liste, darunter bisher häufige Arten wie die Mehlschwalbe oder die Ringdrossel. Dass einige Arten zurückgestuft wurden, deutet nur zum Teil auf eine Be-standserholung hin: so ist der jahrzehntelange Rückgang des Steinkauzes dank dem auf-wändigen Schutzprogramm des SVS/BirdLife Schweiz zwar weitgehend gestoppt, doch eine flächendeckende Rückkehr des Kauzes ist nicht in Sicht.

Der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz beurteilt die von der Schweizerischen Vogel-warte erarbeitete und vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) herausgegebene Rote Liste als wichtige Grundlage für die Sicherung der Biodiversität in unserem Land. Vögel sind gute Indikatoren für den Zustand der Umwelt. Die Situation der Brutvögel in unserem Land hat sich nicht nur nicht verbessert, sondern deutlich verschlechtert. Denn den 24 Arten, die seit der letzten Analyse vor 10 Jahren heute stärker oder neu gefährdet sind, stehen erstens nur 18 Arten gegenüber, deren Einstufung auf der Roten Liste reduziert werden konnte. Und zweitens geht diese an sich positive Rückstufung in vielen Fällen nicht mit einer realen Bestandsverbesserung einher. Dies betonen auch die Experten der Schweizerischen Vogelwarte in ihrer Bewertung der Rote Liste.

Steiniger Weg für den Steinkauz

Denn die Rote Liste beurteilt das Aussterberisiko einer Art. Beim Steinkauz, der vor fünfzig Jahren wohl noch in Tausenden von Paaren in der Schweiz brütete, hat sich der Bestand in den letzten 10 Jahren dank dem aufwändigen Schutzprogramm des Schweizer Vogelschutzes SVS/BirdLife Schweiz bei rund 80 Paaren in den Kantonen Genf, Jura, Freiburg und Tessin stabilisiert und nimmt jedes Jahr um wenige Paare zu. Aber es ist trotz grossen Anstrengungen weiterhin nicht gelungen, ihn in der Region Basel wieder heimisch werden zu lassen.

Der Steinkauz wurde nur deshalb in der neuen Roten Liste von „vom Aussterben bedroht“ auf „stark gefährdet“ zurückgestuft, weil dank der Stabilisierung der Bestände kein unmittelbares Aussterben in der Schweiz mehr droht. Die Rückstufung ist aber keine echte Verbesserung, denn erstens hat sich seine Bestandssituation nicht real verbessert und der Steinkauz hängt weiterhin vollständig von den Schutzprogrammen des SVS ab. Es gelang bisher nicht, die Landschaft grossflächig so aufzuwerten, dass der Steinkauz darin leben kann.

Die neue Rote Liste der Brutvögel der Schweiz zeigt, dass nicht nur alle laufenden Schutzpro-gramme verstärkt werden müssen, sondern dass zusätzliche Schutzanstrengungen dringend nötig sind, damit sich die weiterhin dramatische Situation der Vogelwelt verbessert. Das heisst ins-besondere, die Landschaftsqualität grossflächig zu verbessern. Dass wir davon weit entfernt sind zeigt auch die Tatsache, dass erstmals die früher häufige Feldlerche als Kulturlandbewohnerin als potenziell gefährdet eingestuft werden musste. (SVS/BirdLife Schweiz)

   

Aktualisiert: 2. Februar 2012

 

   

 

 

 

 


     

 

         
     

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